Swiss National Museum

Das Nationalmuseum für Kulturgeschichte in Zürich. Das meistbesuchte Museum in der Schweiz, das die Geschichte unseres Landes von den Anfängen bis zur Gegenwart zeigt. Die permanente Sammlung wird durch wechselnde Ausstellungen, die aktuellen Themen gewidmet sind, ergänzt.

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Die Schweizerische Nationalmuseum (SNM) vereint das Nationalmuseum in Zürich, das Schloss Prangins, das Forum für Schweizer Geschichte in Schwyz sowie das Zentrum der Sammlungen von Affoltern am Albis unter einem Dach. Mit ihren Ausstellungen präsentieren die Museen die Schweizer Geschichte von ihren Anfängen bis heute und wertschätzen die Schweizer Identität und die historische und kulturelle Vielfalt unseres Landes. Temporäre Ausstellungen zu aktuellen Themen bieten zusätzliche Eindrücke. Darüber hinaus kuratiert die MNS das Zunfthaus „Zur Meisen» in Zürich und das Zollmuseum Cantine di Gandria.

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Das neunzehnte Jahrhundert wird generell als das Jahrhundert der Nationen und der Nationalstaate betrachtet. Während andere Länder Europas mit grosser Geschwindigkeit die Gründung von Institutionen Denkmälern in die Wege leiteten, musste die Schweiz als ein junger, föderal organisierter Staat für die Idee der Gründung eines nationalen Museums kämpfen. Eine so mutige Initiative erregte allgemeine Skepsis. Darüber hinaus gab es ganz pragmatische Gründe, die gegen die Schaffung eines nationalen Museums sprachen: Nachbarländer konnten auf einem festen Kern von Sammlungen der herzoglichen, königlichen oder kaiserlichen Familien zählen, was in der Schweiz nicht der Fall war. Fast jeder der 25 Kantone, aus denen die Schweiz zusammengesetzt ist, besass seine eigene Sammlung aus alten Arsenalen und Kuriositätenkabinett, was den Föderalismus des jungen Nationalstaats wiederspiegelte. Es ist der Zürcher Nationalrat Salomon Vögelin, der mit einem am 9. Juli 1883 eingereichten Antrag die Debatte um die Gründung eines nationalen Museums ins Leben ruft. Angeregt vom öffentlichen Erfolg der Kunstausstellung in der Schweizerischen Landesausstellung in Zürich vermittelt Vögelin ein Postulat vom Nationalrat an den Bundesrat.

Nach lebhaften Diskussionen über die Standortwahl des künftigen Schweizer Nationalmuseum, kann sich Zürich im Wettbewerb gegen Luzern, Basel und Bern behaupten. Mit der Kombination von verschiedenen, historisierten Elementen des späten Mittelalters und der Neuzeit, schafft es der junge Architekt Gustav Gull ein kohärentes Ganzes zu kreieren : das Schweizer Nationalmuseum, eine Struktureinheit, die in der Lage ist Sammlungen, Ausstellungen und Architektur zu gruppieren. Darüber hinaus bekräftigt die Vereinigung eines Museums und einer Schule der dekorativen Künste unter einem Dach ein weiteres wichtiges Prinzip dieser Zeit: der exemplarische Charakter der Vergangenheit, der Schüler zu begeistern vermag, hart zu arbeiten.

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