Naturmuseum St. Gallen

Im Labor können junge Wissenschaftler ihr aus der Ausstellung gewonnenes Wissen praktisch umsetzen. Weiter sind Workshops für Kinder und Jugendliche geplant, in denen wissenschaftliche Themen erklärt werden können. Das Museum Café bietet Besuchern eine Auswahl an Getränke und eine kleinen Speisen. Zugleich dient es als sozialer Treffpunkt. Für Konferenzen, Kurse und andere Veranstaltungen gibt es zwei gut ausgestattete Räume, die Platz für 50 bis 100 Personen bieten.

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Ausstellung

Der Neubau bietet auf einer Fläche von 2000 m² viel Platz für die vielfältige Dauerausstellung. Das szenografische Konzept basiert auf einer offenen Gestaltung und begehbaren Raumbildern. Nur speziell wertvolle Objekte sind hinter Glas geschützt. Dieser unverstellte Zugang zu den Ausstellungsobjekten ermöglicht ein ganz neues Museumserlebnis. Ein Anfassen der Objekte ist bei speziellen interaktiven Stationen möglich.

Die Dauerausstellung ist in sieben Themenbereiche gegliedert:

Ein Haus mit Geschichte

Wie die meisten heutigen Naturmuseen geht auch das Naturmuseum St.Gallen auf eine Kuriositätensammlung aus dem 17. Jahrhundert zurück. Unser ältestes Objekt ist ein vier Meter langes Nilkrokodil, welches der Stadt 1623 geschenkt wurde. Die Ausstellungswand im Foyer beleuchtet die wechselvolle Geschichte mit ausgewählten Exponaten.

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Im Reich des Bären_z7a6931_website

Dem Wappentier der Stadt St.Gallen, dem Bären, und seinen Mitbewohnern ist ein eigener Ausstellungsteil gewidmet. Darin wird auch die Problematik des Zusammenlebens mit den Grossraubtieren Wolf, Luchs und Bär beleuchtet. In einer naturgetreu nachgebildeten Höhle ist das eindrucksvolle Skelett eines vor 20’000 Jahren ausgestorbenen Höhlenbären ausgestellt.

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Vom Bodensee zum Ringelspitz_z7a6853_website

Ein Blickfang und Höhepunkt ist das mit 37 m2 schweizweit grösste Landschaftsrelief, welches die Kantone St.Gallen und Appenzell in ihrer ganzen Schönheit zeigt. Über drei Fernrohre können zusätzliche Informationen zu interessanten Themen abgerufen werden. Die Wände dieses Ausstellungsbereichs sind mit den verschiedenen Lebensräumen der Region bemalt. Diese bilden den passenden Hintergrund für die tierischen Bewohner vom Bodensee bis zum Ringelspitz.

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Leben im Wandel

Dieser Ausstellungsteil führt durch die Entwicklungsgeschichte des Lebens auf der Erde. Wie auf einem Laufsteg präsentieren sich Versteinerungen und prähistorische Funde, von 3,5 Milliarden Jahre alten Blaualgen bis zu einem nacheiszeitlichen Elch aus Gossau. Gewichtigstes Objekt ist das Originalskelett eines Entenschnabel-Dinosauriers, welches zusammen mit der umliegenden Gesteinskonkretion rund 10 Tonnen wiegt.

Wochenstube des Grossen Mausohrs (Myotis myotis) im Keller der ehemaligen Stuhlfabrik.

Verborgene Schätze_z7a7398_website

In einer künstlichen Felshöhle wird ein grosser Schatz aus Ostschweizer Mineralien ausgestellt. Sie stammen mehrheitlich aus dem Alpsteingebiet und der Region Sarganserland und bilden eine der umfassendsten Sammlungen der Region. Daneben werden auch unscheinbare, aber für uns wichtige Bodenschätze wie das Grundwasser oder der Kies beleuchtet.

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Die Natur als Vorbild

Auf einzelnen Tischen, einer Werkstatt nachempfunden, können technische Erfindungen und ihre Vorbilder aus der Natur entdeckt werden. Gezeigt werden nebst verschiedenen Konstruktionsformen auch Beispiele von Beschichtungen, Produkte der Nanotechnologie und Umsetzungen aus der Robotik.

Grosses Mausohr (Myotis myotis) - Nachtflug. Captive - Studioaufnahme mit Lichtschrankentunnel.

Energien und Rohstoffe_z7a7538_website

Erneuerbare Energien und deren Gewinnung stehen im Mittelpunkt dieses Ausstellungsteils, der wie ein Warenhaus daherkommt. Vorgestellt werden Windkraft, Solarenergie und Erdwärme. Dieser Ausstellungsbereich zeigt Zusammenhänge auf und soll auf eine lustvolle Art das Verständnis für einen nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen wecken.

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Sonderausstellungen

Mehrmals pro Jahr werden zusätzlich spannende Sonderausstellung zu Themen aus den Bereichen Zoologie, Ökologie, Geologie, Paläontologie, Mineralogie oder Technik gezeigt.

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Im Museum …

Im Labor können junge Wissenschaftler ihr aus der Ausstellung gewonnenes Wissen praktisch umsetzen. Weiter sind Workshops für Kinder und Jugendliche geplant, in denen wissenschaftliche Themen erklärt werden können.

Das Museum Café bietet Besuchern eine Auswahl an Getränke und eine kleinen Speisen. Zugleich dient es als sozialer Treffpunkt.

Für Konferenzen, Kurse und andere Veranstaltungen gibt es zwei gut ausgestattete Räume, die Platz für 50 bis 100 Personen bieten.

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Museumstrasse 32
Sankt Gallen 9000 SG CH
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Naturmuseum St.Gallen Museumstrasse 32 CH-9000 St. Gallen T 071 242 06 70 info@naturmuseumsg.ch     Anforderung     Lage / Anfahrt Eintrittspreise: Erwachsene CHF 12 Gruppen ab 8 Personen sowie IV- und AHV-Bezüger CHF 10 Lehrlinge, Schüler, Studenten CHF 6 Details zu den Preisen Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag den ganzen Tag 10-17 Uhr. Mittwoch von 10 bis 20 Uhr.